Westfalenlob
Bilder aus dem Land der Mettendchen und Hinterschinken

von Peter Menne (2011)
mit Texten von Fritz Eckenga, Erwin Grosche,
A. v. Droste-Hülshoff u.a.

Mit seinem lebendigen, manchmal auch derben und expressiven Strich bringt der Karikaturist Peter Menne seine Charaktere aufs Papier. Bisweilen sind seine Zeichnungen so sperrig und kantig wie der Westfale selbst – was sie zugleich davor bewahrt, in bloße Heimattümelei abzurutschen. Stattdessen überzeugen sie mit feinsinnigem ­Humor.

Mit genau dem Humor, der sich auch in den dazugehörigen Texten wiederfindet. Ob Fritz Eckenga, Erwin Grosche, Michael Klaus, Ralf Thenior, die Bullemänner, Edgar Külow, Andreas Scheffler oder nicht zuletzt Annette von Droste-Hülshoff: Sie allesamt sind Westfalenkenner aus Passion mit genauem Blick für die Stärken und ­Schwächen ihrer Landsleute. Und alle bringen ein subtiles Gespür dafür mit, ihre Landsleute zwar gehörig aufs Korn zu nehmen, zwischen den Zeilen aber auch durchblicken zu lassen, dass es Schlimmeres gibt, als im ›Land der Schinken und Würste‹ (Heinrich Heine) geboren zu sein.

112 Seiten, Format 23 x 31 cm, fest gebunden

ISBN 978-3-936359-45-9

24,80 Euro

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Flüsse ausgraben
literarisches Treibgut aus Bielefeld

hrsg. von Antje Doßmann (2011)

»Es gibt viel Wasser in der Stadt, wenn man alles zusammenzählt, nur einen Fluss nicht. Teiche,Tümpel und Bäche, die fließen, das meiste aber unterirdisch. Ein Fluss fehlt, denn der Teutoburger Wald liegt quer, und die Lücke zwischen den Höhenzügen ist schmal, auf der einen Seite die Sparrenburg, auf der anderen Seite der Johannisberg, ein Fluss passt nicht, denn die Lücke füllt der Ostwestfalendamm.« (Andreas Prybylski in Mühlenberg geht auf die Welt zu)

Flüsse ausgraben ist Standortbestimmung und literar ische Suchbewegung in einem. Nach »Hinter Glas – Bielefelder Kaffeehausgeschichten« (2008) nähert sich die »Bielefelder Autorengruppe« mit ihren neuen Texten weiter der Stadt an – diesmal von verschiedenen Plätzen ausgehend.

Inhalt: Andreas Prybylski: Mühlenberg geht auf die Welt zu / Elke Engelhardt: Regen / Sandra Niermeyer: Die Quelle / Antje Doßmann: König und Stern / Elke Engelhardt: Kaselowsky, Rotkäppchen und der Wolf / Susan Kreller: Es wird immer wieder still / Marie-Béatrice Charlin: Tag der Befreiung / Marie-Béatrice Charlin: Praeludium 1 / Antje Doßmann: Einer / Thomas Wieckhorst: Unter der Stadt / Elke Engelhardt: Herbst / Bärbel Setzepfand: Von Göttern, Basilikum und Mausefallen - oder: Das Schiffchen / Antje Doßmann: John kommt / Mit 13 Fotografien von Oliver Meyer

128 Seiten, 13 doppelseitige Fotografien, Format 21 x 14,8 cm,

ISBN 978-3-936359-50-3

Sonderpreis: 3,80 Euro

 

 

 

Huckepack nach Bielefeld
19 Straßennamen erzählen Geschichte

von Martin Fröhlich (2005)

Als Student kam Martin Fröhlich 1997 nach Bielefeld. Jeden Tag passierte er auf dem Weg zur Uni die Voltmannstraße, kaufte am Oberntorwall Bücher, fuhr mit dem Bus durch die Bozistraße, bummelte über den Kesselbrink. Schon damals als Geschichtsstudent grübelte er über Herrn Voltmann nach, fragte sich, was ein Oberntorwall ist, suchte nach einem Bozi in der Stadthistorie und nach Kesseln auf einem Brink. In Martin Fröhlichs Zeit als Volontär bei der Neuen Westfälischen wurde

2004 aus Neugier eine elfteilige Artikelserie über Bielefelder Straßennamen, die großen Anklang fand. Doch es gibt weitere geheimnisvolle Namen wie Güsenstraße, Huckepackweg und Zur Schwedenschanze, und so entstand die Idee zu diesem Buch. Martin Fröhlich, inzwischen Redakteur beim Haller Kreisblatt, hat sich dafür auf die Spur weiterer Straßennamen begeben. Auch die elf Zeitungsartikel finden sich, mit historischen Details ausgeschmückt und zu Kapiteln erweitert, in diesem Buch wieder.

112 Seiten, 74 Bilder, Format 16 x 24 cm, fest gebunden

ISBN 3-936359-12-1

vergriffen

 

 

 

Wagnis Sennestadt

Hrsg. vom Sennestadtverein (2005)

1955 wagten die Gründer den Bau dieser Stadt. Organisch sollte sie sich einfügen in die Sennelandschaft. Sie sollte funktionsfähig, menschlich und gesund sein. Die bisherigen Bewohner öffneten ihre Gemeinde, gaben Raum für den Neuanfang tausender junger Familien.

50 Jahre danach betrachten wir Sennestadt: Skulpturen zum Anfassen prägen unsere Stadt, viel Grün und viel Gemeinschaft sind weitere Markenzeichen. Beim Kindergartenturnier treffen sich jetzt schon die Enkelkinder der Gründergeneration. Kleine und große Unternehmen arbeiten hier erfolgreich, viele seit Jahrzehnten.

Die Eingemeindung nach Bielefeld war ein Schock. Inzwischen scheint aber für Sennestadt die Chance zu einer eigenständigeren Entwicklung wieder gegeben zu sein. Mit diesem Buch wollen wir den Blick öffnen für unsere Stadt, wie wir sie heute sehen: Wir sind stolz auf unsere Errungenschaften, haben aber auch Sorgen und offene Fragen. Doch wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

240 Seiten
Format 16,5 x 24 cm
Fester Einband

Über 200, meist farbige Abbildungen und Karten

ISBN 3-936359-08-3

Sonderpreis 7,80 Euro

 

 

Die alten Grenzsteine
der preußisch-lippischen Grenze
in der Senne

von Doris u. Konrad Thorwesten (2000)

In der einsamen Senne grenzten vor 400 Jahren die Landesherren von Lippe und Paderborn ihr Territorium mit Grenzsteinen ab. Doris und Konrad Thorwesten, Heimatforscher aus Stukenbrock in der Senne, haben den alten Steinzeugen in der Natur und in den Archiven nachgespürt. Mit ihrem Buch ziehen sie uns in den Bann dieser geheimnisvollen Denkmäler. Und sie führen uns auf einer großen Wanderung zur "ihren" zauberhaften Grenzsteinen in der abwechslungsreichen, immer noch einsamen Senne zwischen Stukenbrock, Oerlinghausen und Augustdorf. 

144 Seiten, 130 (meist farbige) Abbildungen und Karten

ISBN 3-9803990-5-2

vergriffen

 

 

Das Dreieck in der Senne
Vom Ödland zur Sennestadt

von Heinrich Koch und Gunter Stratmann (1999)

Ödland und Niemandsland war noch vor 500 Jahren, was wir heute Sennestadt nennen. Spannend und einfühlsam zeichnen Heinrich Koch und Gunter Stratmann nach, wie die frühen Siedler dem armen Senneboden an einigen wenigen Stellen abrangen, was zum Überleben nötig war.

Lebendig verbinden die Autoren ihre Nachforschungen über die Siedlungsgeschichte mit dem heutigen Wissen über die Sennelandschaft. Nach der Lektüre kann man Sand und Kiefern, Sprungbach, Bullerbach und Menkebach, Huckepackweg und Hellweg, Lindemann-Halbinsel und Heideblümchen, Mordsteine und Eisernen Anton und vieles andere mit neuen Augen sehen.

 

ISBN 3-9803990-3-6

vergriffen

 

 

 

 

Alt-Oerlinghausen und seine Umgebung
Ansichten und Geschichten, Band III

von Werner Höltke (2005)

Versprochen ist versprochen ... es hat etwas länger gedauert, bis Werner Höltke weitere historische Schätze aus Alt-Oerlinghausen in einem neuen Band vorlegen konnte.  Dafür sind es diesmal mehr Beiträge. 

120 Seiten, 117 Abbildungen
Format 21 x 20 cm, fest gebunden

ISBN 3-936359-10-5

Sonderpreis: 7,80 €

 

 

Hövelhof
Geschichte in Bildern

von Johannes Buschmeier & Carsten Tegethoff,
hrsg. vom Verkehrsverein Hövelhof e.V. (2007)

Auf einer kleinen Geländeerhöhung, die von den Eiszeitgletschern in die sandige und sumpfige Ebene des Krollbachs geschoben worden war, begann Hövelhofs Geschichte vor mehr als 1000 Jahren mit der Gründung des Hövelhofs. 

In diesem Bildband halten der langjährige Ortsheimatpfleger Johannes Buschmeier und sein junger Kollege Carsten Tegethoff die Geschichte Hövelhofs und seiner Landschaft in Bildern fest. 

88 Seiten, 152 Fotos

978-3-936359-24-4

19,80 Euro

Die Tweten
Verträumte Stiegen und Gassen in Oerlinghausen

von Werner Höltke (2002)

Eine spannende Entdeckungstour durch die Tweten, Gassen und Stiegen der Oerlinghauser Altstadt beginnt. Dieser Twetenführer begleitet Sie zu idyllischen Plätzen und Winkeln der Bergstadt. Mit Anekdoten zur Namensgebung und geschichtlichen Hintergründen entsteht ein buntes Mosaik.

56 Fotos und Zeichnungen machen Lust auf den Rundgang.
Die Route mit Übersichtsplan führt zu allen 26 Tweten.

64 Seiten, ausklappbare Karte mit Twetenrundgang,
Format 11,5 x 19,5 cm,
57 Abbildungen

ISBN 3-9803990-9-5

Sonderpreis: 3,80 Euro

 

 

 

Pollhans
Historischer Jahrmarkt in der Senne

von Peter Hagenkordt (2002)

Pollhans. Der Markt in der Senne, mit viel Tradition und Leben, von 1654 bis heute. Gendarmen, Viehhändler, Glücksspieler und fahrendes Volk machten den Pollhans-Jahrmarkt zu dem, was er heute ist. Schleichhändler wollten einen Polizisten verprügeln, der Marktschütze schlug seinem Kontrahenten mit der Flinte auf den Kopf: "Oh Jesus, mein Kopf ist rein entzwey." Das ist Pollhans von A bis Z. Dieses Buch rückt typische Alltagsereignisse in den Blick. Zeitzeugen berichten. Die Akteure haben das Wort. 

Der Autor Peter Hagenkordt (geb. 1950) wohnt in Schloß Holte-Stukenbrock. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte des Pollhans-Jahrmarktes und hat viele Dokumente dazu gesammelt. Ihm kam es bei der Recherche vor allem darauf an, das Alltagsleben mit seinen Freuden und Tücken in den Mittelpunkt zu rücken.

80 Seiten, Format 12 x 18 cm, 24 Abbildungen

ISBN 3-9803990-8-7

vergriffen